Für Labore von 3 bis 70 Leuten

Führen statt
Feuer löschen.

Philipp Butz · Zahntechniker und Prokurist bei Zahntechnik Scharl, Amberg

Dein Labor läuft. Solange du im Raum bist.

Ich zeige dir die Abläufe, die in unserem Labor mit rund 70 Leuten tragen, und wie du sie bei dir baust. Auch das, was nicht geklappt hat. Damit es auch läuft, wenn du nicht da bist.

Kostenlos. Kein Anruf, keine Anmeldung.

Philipp Butz, lachend auf einem Hocker, schwarzer Hoodie, dunkler Hintergrund. Illustration im Polygon-Stil.

Das bin ichProkurist, Betriebswirt, Zahntechniker. Systeme, KI und Führung teste ich selbst im Labor.

Alles hier habe ich zuerst bei uns ausprobiert, in einem Labor mit rund 70 Leuten. Was davon trägt und was nicht, schreibe ich dazu.

Warum Führung eine Zahl hat

Rund 34.400 € stehen in keiner BWA. Hier ist, warum.

Eine Kündigung bucht dir niemand als Rechnung. Sie verteilt sich: entgangener Deckungsbeitrag, Suche, Einarbeitung, Überstunden im Team. Was dagegen hilft, kostet vor allem eines, nämlich deine Aufmerksamkeit.

Eine Kündigung
34.400 €

Rechenbeispiel mit den Standardwerten des Fluktuations-Rechners. Keine Branchenzahl, deine sieht anders aus.

Steht in keiner Zeile. Fehlt trotzdem.
Ein echtes Gespräch
30 Min

pro Woche, ohne Bildschirm dazwischen. Mein erster Schritt in der Säule Mensch, weil Bindung im Alltag entsteht und nicht im Jahresgespräch.

Kostet Zeit. Und sonst nichts.

Ob das Gespräch eine Kündigung verhindert, kann niemand versprechen. Was sie bei dir kosten würde, kannst du nachrechnen. Mit deinen Zahlen rechnen →

Die Kostprobe dauert eine Minute.

Fünf Fragen, dann bekommst du einen 12-Wochen-Plan als PDF, zugeschnitten auf deinen größten Engpass. Die erste Aufgabe passt in diese Woche.

Meine Labor-Roadmap →

Kostenlos · Ergebnis sofort · PDF zum Mitnehmen

Nimm was mit.
Heute.

Drei Abläufe, die bei uns laufen. Jeder hat einen ersten Schritt, der in diese Woche passt. Such dir einen aus, mehr brauchst du heute nicht.

01

Die 2-Stufen-Eingangs­kontrolle

Was später Nacharbeit wird, ist am Anfang meist nur eine offene Frage. Teuer wird sie hinten, dort, wo sie auffällt. Deshalb läuft jeder Auftrag am Eingang durch zwei Prüfungen, bevor er einen Arbeitsplatz belegt. Ist etwas unklar, geht die Rückfrage sofort raus, solange noch keine Arbeit drinsteckt.

  • Stufe 1 · Vollständigkeit: Auftrag, Gegenkiefer, Bissregistrat, Farbe
  • Stufe 2 · Funktion: Passen Biss und Präparationsgrenze?
  • Material- und Terminangabe eindeutig
  • Rückfrage VOR Produktionsstart statt Nacharbeit danach

Dein erster Schritt: Häng eine laminierte 5-Punkte-Karte an den Wareneingang. Diese Woche. · Ziel: Reklamationsquote unter 3 %

02

KI wie ein neuer Mitarbeiter

KI im Labor scheitert selten an der KI. Sie scheitert daran, dass niemand dem „neuen Mitarbeiter“ erklärt hat, wie ihr arbeitet. Behandle KI wie eine neue Kollegin am ersten Tag: erst eine klare Anweisung, dann die Aufgabe. Nimm EINE wiederkehrende Textaufgabe, schreib einmal sauber auf, wie eine gute Antwort aussieht. Und lass daraus Entwürfe bauen. Was du reingibst, bestimmt, was rauskommt.

  • Eine wiederkehrende Aufgabe wählen (z. B. Reklamations-Mail)
  • Muster-Beispiel + Regeln einmal aufschreiben
  • KI erstellt Entwurf. Du kontrollierst und gibst frei
  • Vorlage nach 5 Durchläufen nachschärfen

Dein erster Schritt: Nimm die Mail-Art, die du diese Woche am häufigsten tippst. Genau die. · Ziel: Die Antwort ist nur noch Kontrolle, kein Tippen.

03

Wer darf nicht krank werden?

Wenn eine Person zwei Wochen ausfällt und im Labor Panik ausbricht, liegt das selten an der Person. Mach sichtbar, welche Aufgaben nur EINE Person kann. Nimm die drei wichtigsten und schreib für jede eine kurze Arbeitsanweisung. Eine halbe Seite reicht. Vertretbarkeit hat nichts mit Misstrauen zu tun, sie bringt Ruhe ins Labor.

  • Alle Schlüsselaufgaben auflisten
  • Markieren, was nur eine Person beherrscht
  • Die drei wichtigsten Aufgaben als kurze Arbeitsanweisung festhalten
  • Zweite Person einmal durchführen lassen

Dein erster Schritt: Schreib den Namen auf, bei dem dir für nächste Woche am meisten mulmig wird. Fang bei dem an. · Ziel: Kein Prozess hängt an genau einer Person

Wird neu gemessenUnsere Remake-Rate seit der 2-Stufen-Eingangskontrolle (2024) zählen wir gerade neu, sauber getrennt: was die Praxis reklamiert und was wir intern nacharbeiten. Die Zahlen stehen hier, sobald sie belastbar sind.
2 Stufenam Auftragseingang: erst Vollständigkeit, dann Funktion (Biss, Präparationsgrenze). Was fehlt, geht mit Rückfrage zurück, bevor Zeit hineinfließt
1 Ablaufmit KI im Alltag: Rückfragen an Praxen. Die KI schreibt den Entwurf, ein Mensch gibt frei

Aus dem eigenen Betrieb, rund 70 Mitarbeiter. Zahlen zeige ich erst, wenn sie gemessen sind.

So messen wir das →

LabOS. Das Betriebssystem
für dein Labor.

8 kostenlose Werkzeuge gegen die 8 größten Engpässe. Rechner, Selbsttests, 12-Wochen-Pläne zum Abhaken. Dazu kommt der LabOS-Kurs, der alles zum System verbindet. Der Kurs ist in Arbeit. Vor 2027 rechne ich nicht damit.

Fünf Stufen, bis dein Labor ohne dich trägt.

Die acht Engpässe im Einzelnen

Acht Engpässe. Acht Werkzeuge. Kein Berater.

Jedes Werkzeug rechnet mit deinen Zahlen, die im Browser bleiben, und hängt dir einen 12-Wochen-Plan zum Abhaken dran. Tipp auf die Zeile, die nach deinem Labor klingt.

Philipp Butz im weißen Kittel an der Laborbank, Modelle und ein aufgeschlagenes Buch vor sich. Illustration im Polygon-Stil.

Über mich

Ich teste,
was ich weitergebe.

„Ich sage nicht: Ich weiß, wie Zukunft funktioniert. Ich sage: Ich baue gerade selbst daran. Und ich nehme dich mit.“

Ich bin Prokurist und Gesellschafter von Zahntechnik Scharl in Amberg, rund 70 Leute. Gelernt habe ich Zahntechniker, später kam der Betriebswirt dazu. Am Arbeitsplatz sitze ich seit Jahren nicht mehr, das können 70 Leute besser als ich. Mein Job ist der Rahmen: wer was entscheidet, wie Arbeit durchs Haus läuft, wo KI hilft und wo sie nur Lärm macht. phils.ai.lab ist der Ort, an dem ich das offenlege, auch wenn es mal nicht klappt.

Wenn du über Nachfolge, Zusammenarbeit oder ein konkretes Problem in deinem Labor reden willst: phil@labos.dental. Ich antworte selbst.

24Jahre im Labor
1echtes Labor
8kostenlose Werkzeuge

Warum hier nicht nur eine Meinung steht

Ein Labor allein sieht nur sein eigenes Labor.

Deshalb prüfe ich, was hier steht, nicht nur bei uns. Ich sitze in den Verbünden CompeDent und OptiPartner, in kleineren Arbeitskreisen und bin einer der Hosts im Podcast Zahntechnik 4 Future. Wenn hier „typisches Muster“ steht, habe ich es in mehreren Laboren gesehen. Was nur bei uns funktioniert hat, steht auch so da. Und einen Rat aus diesen Runden befolge ich selbst zu selten: einen Tag lang mit der Prozessbrille durch ein anderes Labor gehen.

Die Methodik

Vier Säulen.
Ein Labor.

Fast jedes Problem im Labor hat mit Abläufen, mit Technik und mit Menschen zu tun, meistens mit zwei davon gleichzeitig.

Philipp Butz steht am Schreibtisch und arbeitet am Laptop. Illustration im Polygon-Stil.
Säule 01

Abläufe

Wenn etwas schiefgeht, frage ich zuerst: Wo hat der Ablauf das zugelassen? Meistens fehlt im Ablauf die Stelle, an der jemand hinschaut. Das ist eine Lücke im Aufbau, kein Charakterfehler.

Erster Schritt: Schreib auf, welche Aufgabe nur eine Person kann.

Philipp Butz an der Laborbank mit Modellen und Werkzeugen. Illustration im Polygon-Stil.
Säule 02

Dental

Mit dem Scan ist der Ablauf noch nicht fertig, danach fängt die Arbeit erst an. Je früher im Ablauf wir digitalisieren, desto weniger geht hinten schief.

Erster Schritt: Miss deine Remake-Rate eine Woche lang ehrlich mit.

Zwei Techniker vor zwei Monitoren, links der Scan, rechts der Ablauf mit einem markierten Schritt. Illustration im Polygon-Stil.
Säule 03

KI

KI zeigt dir ziemlich schnell, wie gut deine Abläufe sind. Unsere Lernplattform haben wir in rund drei Monaten selbst gebaut. Ein Angebot dafür lag bei rund neun Monaten mit Team.

Erster Schritt: Automatisiere die Mail-Art, die du am häufigsten tippst.

Philipp Butz im Sessel, nachdenklich, ein Glas in der Hand. Illustration im Polygon-Stil.
Säule 04

Mensch

Je digitaler das Labor wird, desto mehr zählt, wer darin arbeitet. Meine Sorge ist nicht, dass uns die Arbeit ausgeht. Ich habe Sorge, dass erfahrene Kollegen sie irgendwann nicht mehr machen können. Deshalb bekommt bei uns jeder die Aufgaben, in denen er wirksam ist und mit denen das ganze Labor gemeinsam funktioniert.

Erster Schritt: Ein echtes Gespräch pro Woche. Ohne Bildschirm dazwischen.

Die Reihenfolge

„Wir müssen bereit sein, wenn die neue Technik kommt. Bis dahin müssen unsere Techniker so weit sein.“

Aus meinem Labor · Zahntechnik Scharl, Amberg · rund 70 Mitarbeiter

Morgenrunde am Board, fünf Personen, die Leitung hört von der Seite zu. Illustration im Polygon-Stil.
Erst die Leute Dann die Maschine.

Deshalb steht bei jedem Werkzeug hier, was es bei uns gebracht hat und wo es gehakt hat.

Gebaut für Menschen,
die ein Labor tragen.

Ob fünf Leute oder fünfzig: Die Fragen sind erstaunlich oft dieselben. Wer darf nächste Woche nicht krank werden? Warum kommt die Arbeit zurück? Und warum landet am Ende doch wieder alles bei dir?

Für dich

Laborinhaber & Geschäftsführer

Bei dir landet alles. Du willst einen Schritt für Montag und keine weitere Theorie.

Für dich

Laborleiter & Führungskräfte

Du hältst den Laden am Laufen und willst Abläufe, die auch tragen, wenn jemand ausfällt.

Für dich

Zahntechniker mit Ambition

Dein Beruf verschiebt sich gerade, und du willst mitgestalten, statt zuzusehen.

Für dich

Nachfolgerinnen & Nachfolger

Du übernimmst in ein, zwei Jahren? Fang mit drei Dingen an: Wer entscheidet was, wer kennt welche Praxis, wem vertraut das Team. Dafür sind diese Werkzeuge da. Zur Inhaber-Falle →

Woran ich glaube

Das Manifest.

Die Arbeit geht uns nicht aus. Die Frage ist, wer sie in zehn Jahren noch machen kann. Struktur ist dabei kein Verrat am Handwerk, sie hält es am Leben. Software ersetzt keinen Prozess, sie macht einen guten schneller und ein Chaos auch. Wir bauen Labore, in denen man morgen noch gern arbeitet.

Aus dem echten Laboralltag

Echte Tests.
Kurze Beiträge.

Auf Instagram zeige ich, was diese Woche bei uns im Labor passiert ist und was ich daraus mitnehme. Als Bildstrecke zum Durchwischen oder als kurzes Reel, kurz genug für die Mittagspause.

Reel: Nicht geschnitten. Dieses Reel hat Claude geschnitten.
Bildstrecke: Zwei Prozent Remakes. Und was zählst du mit?
Reel: Krone per Drohne?
Bildstrecke: Eine Rolle, kein Formular. Remakes stoppt man vorne.
Reel: Brille statt Handy? Meta Ray-Ban Display im Labor.

Die Frage, die du dir zu Recht stellst

Warum gibt einer das umsonst her?

Hier verkaufe ich dir nichts, und es kommt kein Anruf. Später gibt es einen bezahlten Kurs, das sage ich lieber gleich. Trotzdem ist die Frage berechtigt. Sie ist sogar die einzige, die zählt, bevor du irgendetwas hier ausprobierst. Und seit ich dich um deine Zahlen bitte, ist sie schärfer geworden.

Die Antwort ist unspektakulär: Ich habe kein anderes Argument. Ich kann dir nicht erzählen, dass etwas funktioniert, ich kann es dir nur zeigen. Deshalb steht hier selten „so würde ich das machen“, sondern meistens „so haben wir das bei uns gebaut, und so läuft es gerade“. Alles andere wäre eine Meinung, und davon hat die Branche genug.

Deshalb steht hier auch, was nicht geklappt hat: die Ausbildungsabteilung, aus der Azubis mit guten Prüfungen kamen, die im Laboralltag aber erst noch ankommen mussten. Das lag am Aufbau, nicht an den Ausbildern. Die Morgenrunde, die ich übergeben habe, ohne die Regeln dahinter mitzugeben. Die Zeitblöcke, die wir noch einüben. Ein Werkzeug, bei dem nur die Erfolge stehen, ist eine Broschüre. Ein Werkzeug, bei dem auch die Fehlschläge stehen, kannst du prüfen.

Das Beste, was ich anbieten kann, ist etwas, das bei dir funktioniert. Nicht etwas, das bei mir gut klingt.

Bevor du fragst.

Kostet das was?

Nein. Die Roadmap, die Vorlagen und der Labor-Brief sind komplett kostenlos. Kein Kleingedrucktes.

Verkaufst du mir am Ende etwas?

Heute nicht. Die Werkzeuge, Vorlagen und der Labor-Brief bleiben kostenlos. Später kommt ein LabOS-Kurs dazu, der kostet etwas. Ob er für dich passt, siehst du vorher an zwei freien Lektionen.

Für welche Labore ist das?

Für gewerbliche Dentallabore und Praxislabore im DACH-Raum. Für Labore ab drei Leuten, analog bis voll digital.

Bekomme ich Spam?

Nein. Der Labor-Brief kommt alle zwei Wochen, 2 Minuten Lesezeit, Abmelden jederzeit.

Kann ich das nicht einfach ChatGPT fragen?

Fragen schon. ChatGPT kennt aber dein Labor nicht und hat nie eine Eingangskontrolle eingeführt. Hier steht, was in einem echten Labor gelaufen ist, mit den Stellen, an denen es gehakt hat. Und KI nutze ich selbst, nur eben mit Ablauf dahinter.

Für wen ist das nichts?

Für alle, die eine Software suchen, die das Labor für sie führt. Und für alle, die Abkürzungen ohne Umsetzung wollen. Jedes Werkzeug hier macht Arbeit, nur eben die richtige.

Der Labor-Brief

Hör auf zu löschen. Fang an zu führen.

Für DACH-Laborinhaber, Geschäftsführer und Laborleiter: die Tests, die Zahlen und die Denkfehler aus dem echten Laboralltag. Jede Ausgabe ist eine Sache, die du am Montag ausprobieren kannst.

AbläufeWarum wir die Remake-Rate jetzt neu zählen. Und was ehrliches Messen im Team auslöst.
KIDer KI-Agent, der Reklamations-Mails schreibt. Und die eine Sache, die er nach drei Wochen nicht mehr durfte.
1 WocheEin Prozess, sieben Tage: wie wir die Eingangskontrolle in zwei Stufen eingeführt haben.
Fast drin. In deinem Postfach liegt ein Link. Ein Klick, fertig. Ausgabe 0 kommt direkt nach deiner Bestätigung.

Alle zwei Wochen. 2 Minuten Lesezeit. Kein Spam, Abmelden jederzeit.